Knick-Senkfuß bei Kindern – Ursachen, Symptome und Behandlung
Der Knick-Senkfuß ist eine der häufigsten Fußfehlstellungen bei Kindern. Dabei ist das Fußlängsgewölbe abgeflacht, und die Ferse kippt nach innen (Valgusstellung). Während leichte Formen bei vielen Kindern physiologisch sind, können ausgeprägte Fehlstellungen bei kleinen Patienten zu Schmerzen, Gangstörungen und Fehlbelastungen führen.
Frühe Erkennung und gezielte Behandlung sind bei kleinen Patienten entscheidend, um langfristige Probleme bei Jugendlichen und Erwachsenen zu vermeiden. In diesem Artikel erhalten Eltern Informationen über Ursachen, Symptome, Diagnose und Therapie des Knick-Senkfußes. Zusätzlich werden häufige Fragen erläutert, um Unsicherheiten im Umgang mit dieser Fußfehlstellung zu reduzieren.
Wie häufig kommt der kindliche Knick Senkfuß vor?

Der Knick-Senkfuß kommt laut der aktuellen Leitlinie bei jungen Kindern sehr häufig vor. Fast alle 18 Monate alten Kinder haben ihn – etwa 97 %. Mit dem Alter wird er seltener: Bei 3-Jährigen ist noch rund die Hälfte betroffen, bei 6-Jährigen etwa ein Viertel, und bei 10-Jährigen haben nur noch etwa 4 % einen Knick-Senkfuß.
Bei den meisten Kindern sind weiche, flexible Füße bis ins Grundschulalter normal. Die innere Fußlängswölbung entwickelt sich bis etwa zum 10. Lebensjahr weiter. Probleme treten in der Regel nicht auf, und die Füße passen sich mit dem Wachstum meist von selbst an.
Besonders übergewichtige Kinder und Jungen sind häufiger von einem Knick-Senk-Fuß betroffen. Auch genetische Veranlagung, ungeeignetes Schuhwerk oder eine schwache Muskulatur können zur Entwicklung beitragen. Auffällige Beschwerden wie Schmerzen, stark abgeflachte Fußwölbungen oder zunehmende Fehlstellungen sollten frühzeitig von einem Kinderorthopäden untersucht werden.
Gesunder Fuß vs. pathologischer Knick-Senk-Fuß bei Kindern
Bei den meisten Kindern bis maximal zum Grundschulalter sind weiche, flexible Füße normal. Auch ein leichter Knick-Senk-Fuß ist in diesem Alter häufig und physiologisch, solange der Fuß flexibel ist, das Sprunggelenk beweglich bleibt und keine Schmerzen auftreten. In dieser Altersgruppe ist in der Regel keine Behandlung erforderlich, da sich die Füße mit dem Wachstum selbst stabilisieren.
Ein pathologischer Fuß zeigt dagegen auffällige Merkmale:
- starke Fehlstellung,
- zunehmende Verschlechterung der Fußstellung im Verlauf des Wachstums,
- fixierte Fehlstellung,
- Schmerzen, oder
- ein Knick-Senk-Fuß bei Kindern über zehn Jahren.
Besonders betroffen sind übergewichtige Kinder, Jungen oder Kinder mit genetischer Veranlagung, schwacher Muskulatur oder ungeeignetem Schuhwerk. Bei einem pathologischen Fuß ist eine therapeutische Behandlung notwendig, um Beschwerden zu lindern und die Fußfunktion zu verbessern.

Was ist ein Knick-Senkfuß?
Der Knick-Senkfuß (medizinisch: Pes planovalgus) zeigt sich durch:
- ein abgeflachtes Fußlängsgewölbe
- eine nach innen gekippte Ferse
- Die Fußstellung kann in Kombination mit anderen Deformitäten wie zB X Beine auftreten
Leichte Formen normalisieren sich oft bis zum Grundschulalter durch natürliche muskuläre und ligamentäre Reifung. Bis etwa zum 10. Lebensjahr entwickelt sich die mediale Fußlängswölbung bei den meisten Kindern aus (Wang et al., 2022). Bei einem kleinen Teil der Kinder (etwa 4 % der Zehnjährigen) bleibt der Knick-Senkfuß bestehen oder verschlechtert sich noch (Dare et al., 2014). Bei ausgeprägten Fehlstellungen kann es bei den Patienten jedoch zu Schmerzen, Überlastungen der Sprung- und Fußgelenke und Schwierigkeiten beim Laufen kommen.
Tipp für Eltern: Achten Sie auf den Fußabdruck Ihres Kindes auf weichem Boden – ein stark abgeflachtes Gewölbe oder eine nach innen gekippte Ferse kann ein frühes Warnsignal für Knick-Senkfüße sein.

Ursachen des Knick-Senkfußes: Tibialis Posterior Sehne und weitere Faktoren
Die Entstehung ist beim kindlichen Knick-Senkfuß meist multifaktoriell:
- Schwäche des Musculus tibialis posterior: Die sogenannte Tibalalis posterior Sehne stützt das Fußgewölbe. Ist sie geschwächt, fällt das Fußlängsgewölbe ab.
- Genetische Veranlagung: Fußformen in der Familie können das Risiko für Knick-Senkfüße erhöhen.
- Biomechanische Faktoren: Übergewicht, X-Stellung der Beine oder muskuläre Schwächen belasten das Fußgewölbe zusätzlich.
- Entwicklungsbedingte Hypermobilität der Gelenke: Kleinkinder haben noch weiche Fußsohlen als Erwachsene; Fehlstellungen können sich mit dem Wachstum verstärken.
Eine Kombination dieser Faktoren bestimmt das Ausmaß der Fehlstellung bei jungen Patienten.
Symptome und Warnzeichen
Eltern sollten besonders aufmerksam werden, wenn sie Anzeichen, wie Fußschmerzen, auffällige Veränderungen der Fußform oder ungewöhnliche Abnutzung der Schuhe bei ihren Kindern beobachten. Diese Auffälligkeiten können Hinweise auf eine behandlungsbedürftige Knick-Senkfußstellung sein und sollten frühzeitig von einem Orthopäden oder Othopädin mit Schwerpunkt Kinderorthopädie abgeklärt werden:
- Schmerzen am Innenrand des Fußes, Innenknöchel oder Unterschenkel oder im gesamten Fuss
- Schwierigkeiten beim Laufen oder schnelle Ermüdung
- Schmerzen im Rücken, Knie oder Fuß
- Abgeflachtes Längsgewölbe, das auch im Zehenspitzenstand fixiert flach bleibt
- Fersenbein knickt nach innen
- hervortretender Innenknöchel und Bildung von Schwielen
- Abnutzung der Schuhe an ungewöhnlichen Stellen
- X-Beine oder auffällige Beinachsen
Warum früh handeln? Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung der Ursachen verhindern in der Regel Folgeschäden und fördern eine gesunde Fußentwicklung.

Diagnose des Knick-Senkfußes

Die Diagnostik einer Fußfehlstellung umfasst:
- Klinische Untersuchung: Beurteilung von Fußform, Funktion der Sehnen und Beinachse, Kontrolle der Bewegungsfreiheit des Sprunggelenkes.
- Funktionstest: Der Einbeinzehenspitzenstand zeigt, wie gut die Tibialis-Posterior-Sehne arbeitet und ob der Fuß flexibel ist.
- Gangbildanalyse: Beobachtung von Abrollbewegung, Belastung und Haltung und Pedobarographie (Fußdruckmessung).
- Bildgebung: Bei unklaren Befunden können Röntgen oder Ultraschall ergänzend eingesetzt werden.
Die Diagnostik berücksichtigt sowohl die aktuelle Fehlstellung als auch mögliche langfristige Folgen im Erwachsenenalter.
Flexibler vs. fixierter Fuß
Ein wichtiger Unterschied bei Kindern mit Knick-Senk-Fuß ist, ob der Fuß flexibel oder fixiert ist.
- Ein flexibler Fuß kann noch in seine normale Stellung zurückbewegt werden, ist beweglich und verursacht keine Schmerzen. Solche Füße sind meist physiologisch und bedürfen keiner Behandlung.
- Ein fixierter Fuß bleibt hingegen in einer Fehlstellung stehen, lässt sich nicht mehr korrigieren und kann Schmerzen oder Belastungsprobleme verursachen. Dies ist ein pathologisches Zeichen, das eine therapeutische Behandlung erforderlich macht.
Die Unterscheidung zwischen flexibel und fixiert hilft dabei, zu erkennen, welche Füße beobachtet werden können und welche ärztlich abgeklärt werden sollten.
Formen des Knick-Senkfußes
Nicht jeder Knick-Senkfuß ist gleich. Die Ausprägung entscheidet bei Knick-Senkfuß-Patienten aus diesem Grund über Therapie und Prognose.
| Form | Merkmale | Typische Altersgruppe | Hinweise für Eltern |
|---|---|---|---|
| Flexibler Knick-Senkfuß | Längsgewölbe abgeflacht, Ferse nach innen gekippt, Fuß kann aktiv aufgerichtet werden | Kleinkinder bis 6 Jahre | Häufig physiologisch, oft selbstlimitierend; gezielte Kräftigungsübungen empfehlenswert |
| Rigid / Fester Knick-Senkfuß | Fußgewölbe bleibt abgeflacht, Ferse kann nicht korrigiert werden | Schulalter, selten bei Kleinkindern | Kann Schmerzen verursachen; diagnostische Abklärung der Ursache, danach konservative Therapie nötig, ggf. operative Maßnahmen |
| Knick-Spreiz-Senkfuß | Zusätzlich zum abgeflachten Längsgewölbe ist das Quergewölbe abgesenkt, Vorderfuß verbreitert | Schulalter | konservative Therapie sinnvoll; operative Eingriffe nur bei schweren Fällen |
| Knick-Senkfuß mit X-Beinen (Genu valgum) | Kombination aus abgeflachtem Fußgewölbe und nach innen gekippten Beinen | Kleinkinder bis Schulalter | Beobachtung und ggf. physiotherapeutische Begleitung; Fehlstellung der Beine kann Einfluss auf Fuß haben |
| Symptomatischer Knick-Senkfuß | Schmerzen beim Gehen oder Laufen, Abnutzung der Schuhe | Schulalter | Sofortige orthopädische Abklärung notwendig; Therapie richtet sich nach Ursache und Schweregrad |
Behandlungsmöglichkeiten für Knick-Senkfüße bei Kindern
Konservative Therapie
Die meisten Kinder profitieren von aktiven konservativen Maßnahmen:
- Bewegungstraining: Förderung einer physiologischen Belastung des Fußes und Barfußgehen auch auf unebenen Böden
- Physiotherapie bei starker Ausprägung oder Symptomen: Kräftigung der Unterschenkel- und Fußmuskulatur, Verbesserung der Fußmechanik
- Orthopädische Einlagen nur bei schmerzhaften Füßen oder Füßen die sich im Verlauf verschlechtern zur Unterstützung des Längsgewölbes, Entlastung der Fußinnenseite und der Tibialis Posterior Sehne
Regelmäßige Kontrollen sind wichtig, um den Therapieerfolg zu prüfen. Bei frühzeitiger Behandlung kann in vielen Fällen eine Operation vermieden werden. Ein Knick Senkfuß als solches ist keine Indikation für eine Operation und bei gesunden Kindern nur in sehr seltenen Fällen notwendig. Eine Operation kann erforderlich werden, wenn sich die Fehlstellung trotz konservativer Behandlung weiter verschlechtert oder das Kind chronische Schmerzen hat.
Praxis-Tipp: Kinder regelmäßig barfuß laufen lassen, wenn der Untergrund sicher ist – das stärkt die Fußmuskulatur.
Operative Therapie
Eine Operation wird nur in schweren oder therapieresistenten Fällen erwogen, z. B. bei:
- Stark ausgeprägten Knick-Senkfüßen
- Anhaltenden Schmerzen trotz konservativer Therapie
- Sekundären Schäden an Fuß- oder Sprunggelenken
Das Ziel der Operation ist eine Korrektur der Fußstellung, Stabilisierung der Fußwurzelknochen und Entlastung der Sehnen. Postoperativ kann zusätzlich eine Einlagenversorgung sinnvoll sein.

Spezielle Formen des Knick-Senkfußes
Neben dem klassischen Knick-Senkfuß gibt es bei Kindern auch spezielle Ausprägungen, die unterschiedliche Therapieansätze erfordern:
Knick-Spreiz-Senkfuß
Bei manchen Kindern ist neben dem abgeflachten Längsgewölbe auch das Quergewölbe abgesenkt, was zu einer Verbreiterung des Vorfußes führt. Diese Variante nennt man Knick-Spreiz-Senkfuß. Hier stehen konservative Maßnahmen wie Einlagen, Physiotherapie und gezieltes Bewegungstraining im Vordergrund. Operative Eingriffe werden nur in schweren Fällen notwendig.
Knick-Plattfuß
Der Knick-Plattfuß ist eine besonders ausgeprägte Form des Knick-Senkfußes, bei der das Längsgewölbe sehr stark abgeflacht oder nahezu aufgehoben ist. Die Ferse kippt nach innen, und die Fußsohle liegt fast vollständig auf dem Boden auf. Betroffene Kinder können über Schmerzen im Innenfuß, schnelle Ermüdung oder Abnutzung der Schuhe klagen.
Auch beim Knick-Plattfuß steht zunächst die konservative Therapie im Vordergrund: Physiotherapie, gezielte Kräftigungsübungen und orthopädische Einlagen und ggf. orthopädische Hilfsmittel sind das Mittel der Wahl. Wenn ein Barfußlaufen nicht möglich ist, sind weiche und vor allem ausreichend weite und lange Schuhe ratsam. Eine Operation kommt nur in sehr schweren, schmerzhaften Fällen in Betracht.
Hinweis für Eltern: Beide Varianten sind häufig, und die meisten Kinder mit Knickfüßen profitieren gut von konservativen Maßnahmen. Eine frühzeitige Beobachtung und fachärztliche Kontrolle helfen, Fehlstellungen zu stabilisieren und die Ausbildung von Beschwerden zu vermeiden.

Fazit: Physiologisch häufig – bei Beschwerden jedoch behandlungsbedürftig

Der Knick-Senkfuß zählt zu den häufigsten Fußfehlstellungen im Kindesalter. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Abflachung des Fußlängsgewölbes (Senkfuß) und Valgusstellung der Ferse, bei der die Ferse zur Innenseite kippt (Knickfuß).
Ein leichter Knick-Senkfuß ist bei jungen Kindern physiologisch und normalisiert sich häufig bis zum Grundschulalter durch natürliche muskuläre und ligamentäre Reifung. Bei ausgeprägten oder symptomatischen Formen kann die Fehlstellung jedoch zu Fußschmerzen, Überlastung der Tibialis Posterior Sehne, der Fuß- und Sprunggelenke sowie zu Haltungseinschränkungen führen. Daher ist bei Knick-Senkfüßen vor allem eine frühzeitige orthopädische Beurteilung wichtig.
Die Diagnostik einer Fußfehlstellung umfasst die klinische Untersuchung des Fußes, die Beurteilung von Belastung und Gangbild sowie gegebenenfalls bildgebende Verfahren wie Röntgenaufnahmen bei älteren Kindern oder Jugendlichen oder spezielle Analysen des Fußabdrucks.
Auf dieser Grundlage können individuelle Therapiemaßnahmen abgeleitet werden. Dazu zählen vor allem physiotherapeutische Übungen zur Kräftigung der Fuß- und Unterschenkelmuskulatur, in Einzelfällen orthopädische Hilfsmittel.
Operative Maßnahmen sind bei Kindern nur selten notwendig und werden ausschließlich bei schweren Fehlstellungen oder therapieresistenten Beschwerden erwogen. Eltern sollten auf Fußform, Belastung und Beschwerden achten und bei Auffälligkeiten rechtzeitig eine fachorthopädische Beratung einholen.
Die häufigsten Formen im Alltag der Kinderorthopädie sind flexibler Knick-Senkfuß, Knick-Spreiz-Senkfuß und Knick-Plattfuß. Seltene spezielle Formen wie neurogener oder traumatischer Knick-Senkfuß erfordern immer eine individuelle und fachärztliche Therapieplanung.
Tipp: Eine regelmäßige Kontrolle der Entwicklung ist zum Teil bis ins Schulalter sinnvoll, auch wenn zunächst keine Beschwerden in diesem Bereich bestehen.
FAQ – Häufige Fragen von Eltern zum Knick-Senk-Fuß, beantwortet von PD Dr. Sandra Breyer aus Hamburg
in leichter, flexibler Knick-Senkfuß ist bei Kindern bis zum 6. Lebensjahr normal und häufig physiologisch. Eltern sollten jedoch aufmerksam werden, wenn das Kind Schmerzen hat, die Füße stark abgeflacht sind, eine steife Fehlstellung vorhanden ist und im Verlauf Verschlechterung auftritt oder die Schuhe ungewöhnlich ablaufen. In diesen Fällen ist eine Untersuchung durch eine/n Kinderorthopäde/in sinnvoll, um mögliche Folgeschäden zu vermeiden.
Eine gezielte Behandlung wird empfohlen, wenn:
- das Kind beim Gehen oder Laufen Schmerzen hat,
- sich die Fußstellung verschlechtert,
- die Sehnen, Fuß- oder Beinachsen auffällig sind,
- Schuhe ungleichmäßig ablaufen und der Fuß fixiert steht.
Leichte, flexible Knick-Senkfüße ohne Beschwerden brauchen in der Regel regelmäßige Beobachtung.
Einlagen für Knickfüße sind selten nötig und nur bei schmerzhaften oder stark ausgeprägten Stellungen nötig. Sie unterstützen die Fußachse und entlasten aus diesem Grund Sehnen und Gelenke. Bei flexiblen, beschwerdefreien Füßen sind Einlagen nicht notwendig.
Gezielte Übungen können vor allem:
- die Fuß- und Unterschenkelmuskulatur stärken,
- die Fußmechanik verbessern,
- das Abflachen des Fußgewölbes reduzieren.
Indikationen bei Schulkindern und Jugendlichen:
Physiotherapie ist bein Kindern und Jugendlichen angezeigt, die eine Pathologie aufweisen.
z. B.:
- unzureichende Aufrichtung des Fußgewölbes,
- Bewegungseinschränkungen in Sprung- und Fußgelenken,
- Fehlstellungen der Beinachsen (Varus/Valgus, Torsion) und/oder muskuläre bzw. ligamentäre Dysbalancen,
- Belastungsschmerzen im Fuß.
Eine Operation ist in der Kindheit nur in seltenen, schweren oder therapieresistenten Fällen notwendig, zum Beispiel wenn anhaltende Schmerzen bestehen, die Stellung im Verlauf schlechter wird oder eine andere Pathologie dazu führt, dass der Fuß im Knick Senkfuss steht. Die meisten Patienten können in diesem Bereich erfolgreich konservativ behandelt werden.
Ja. Besonders bei flexiblen Knick-Senkfüßen im Kleinkindalter normalisiert sich das Fußgewölbe oft bis zum Grundschulalter durch eine natürliche muskuläre Reifung.
- Kinder regelmäßig barfuß laufen lassen auch auf unebenen Böden oder Sensomotorikmatten (wenn der Boden sicher ist).
- Weiche ausreichend breite und lange Schuhe kaufen. Schuhe regelmäßig in Breite und Länge messen.
- Auf Abrollverhalten und Fußstellung beim Gehen achten.
- Bei Schmerzen, Ermüdung oder auffälliger Fußstellung einen Facharzt oder Kinderorthopäden aufsuchen.
- Bewegungsspiele fördern, die Fuß- und Beinmuskulatur stärken
Prinzipiell sollten die Schuhe Bei gesunden Kinderfüßen weich sein, keine Sprengung haben (also keine Fersenerhöhung), engen Breite ausreichend weit sein. Dafür muss der Fuß und der Schuh in beiden Ebenen ausgemessen sein.
Der Schuh als solches sollte Gut am Fuß sitzen, muss jedoch keine weitere Stabilität gewährleisten. Beim pathologischen Fuß braucht das Kind gegebenenfalls eine Einlage ohne eine anderweitige Hilfsmittel Versorgung.