Die Behandlung hängt vom Schweregrad der Hüftreifestörung ab. Leichte Formen benötigen oft regelmäßige Ultraschallkontrollen, da sie sich in den ersten Lebenswochen von selbst ausreifen können. Dysplasien werden in eine stabile Spreiz-Hock-Position gebracht, häufig mithilfe einer Bandage oder Schiene, bei instabilen Formen Gips, wie Fettweis Gips oder Becken-Bein-Gips. Diese Position ermöglicht es, dass der Gelenkkopf gleichmäßig auf die Hüftgelenkspfanne einwirkt und deren Reifung anregt. Eine engmaschige Kontrolle durch kinderorthopädisches Fachpersonal ist wichtig, um die Entwicklung der Hüfte bei Babies und Kleinkindern sicher zu beurteilen.