Eine Operation wird nur dann erforderlich, wenn die konservative Behandlung nicht ausreicht oder wenn die Dysplasie erst spät entdeckt wird. Typische Gründe für einen operativen Eingriff:

  • ausbleibende Reifung der Hüftgelenkspfanne trotz Schienen- oder Bandagentherapie
  • fortbestehende Dysplasie nach dem 12.–18. Lebensmonat
  • verschobener oder luxierter Hüftkopf, der nicht stabil gehalten werden kann
  • strukturelle Fehlstellungen des Beckens oder des Oberschenkelknochens

Operative Eingriffe erfolgen alters- und befundabhängig und reichen von Korrekturosteotomien bis zu Repositionsoperationen des Gelenkes.